École française de Sarrebruck et Dilling

Der Lehrplan der Maternelle (Vorschule)

Die Maternelle hat es sich zum Ziel gesetzt, jedem Kind dabei zu helfen, eigenständig zu werden und nützliches Wissen sowie persönliche Kompetenzen zu erlernen. Dem Kind werden wertvolle Hilfestellungen gegeben, einen reichen Wortschatz zu entwickeln, der gut verständlich ist und im Alltag angewandt werden kann.Die Kinder werden optimal auf die weiterführende Grundschule vorbereitet.

Der Lehrplan beinhaltet folgende Schwerpunkte: Die Sprache erwerben, das Schriftliche entdecken, sich auf das Schülerleben vorbereiten, körperbewusst handeln, die Welt entdecken, und bewusst wahrnehmen, spüren, fühlen, ersinnen und gestalten.

  • Die Sprache erwerben, das Schriftliche entdecken,
  • sich auf das Schülerleben vorbereiten
  • körperbewusst handeln, die Welt entdecken, und bewusst wahrnehmen
  • bewusst wahrnehmen, spüren, fühlen, ersinnen und gestalten

Schulzeiten und Lehrplan der Grundschule (Maternelle und Grundschule) (nur auf französisch)

Offizieller Lehrplan der Maternelle (nur auf französisch)

Struktur

Die Maternelle der EFSD umfasst 100 Schüler, die in 4 Gruppen unterteilt werden:

  • Eine Klasse "Petite Section -Moyenne Section" ( Lehrerin: Frau Dorothee Zimmer-Erhardt; Kinderpflegerin: Frau  Laurette Costa-Freitas)
  • Eine Klasse "Petite Section, Moyenne Section et Grande Section" (Lehrerin: Frau Natacha Henry; Kinderpflegerin: Frau Muriel Tulet)
  • Eine Klasse "Petite Section, Moyenne Section et Grande Section" (Lehrerin: Frau Lucile Lahann;Kinderpflegerin: Frau Edith Lauer-Kedjar)
  • Eine Klasse "Moyenne Section et Grande Section" (Lehrerin: Frau Anaïs David; Kinderpflegerin: Frau Elisabeth Campitelli)

 

 

 

Die Ecole Maternelle: was ist das eigentlich?

 

Die Ecole Maternelle ist eine französische Besonderheit und unterscheidet sich vom Kindergarten in vielen Punkten. Eines haben aber beide gemeinsam: die Kinder haben eine richtig schöne Zeit!

 

Die Maternelle hat feste Anfangszeiten: so treffen die Kinder zw. 7.45 h und 8.10 ein. Sie gehen in ihren jeweiligen Klassenraum, wo ihre Lehrerin und ihre Hilfslehrerin sie erwarten, offene Gruppen gibt es nicht.

 

Es gibt 3 Niveaus: die Petite Section, die Moyenne Section und die Grande Section, die sich auf 4 Klassen verteilen, wobei 2 Klassen gemischt werden.

In der Petite Section befinden sich die Kleinen. Sie befinden sich alle im 3. Lebensjahr. Dies stellt eine französische Besonderheit dar. In Frankreich werden die Kinder eines Geburtsjahrganges eingeschult, also alle Kinder, die zwischen dem 01. Januar und dem 31. Dezember eines Jahres auf die Welt gekommen sind. Dies gilt auch für die Einschulung in die Grundschule. In Frankreich existieren keine sogenannten „Kann- Kinder“.

Zudem müssen die Kinder trocken sein und keine Windeln mehr benötigen. Bei kleinen Unfällen haben wir natürlich Ersatzkleidung parat. In der Regel klappt alles prima! In der Petite/Moyenne Section gibt es sowohl kleine als etwas größere Kinder.

In der Moyenne/ Grande Section befinden sich 4- und 5-Jährigen. Es wird aber schon dafür gesorgt, dass ein allzugroßes Altersgefälle vermieden wird.

In der Grande Section finden wir dann alle 5-Jährigen. Sie befinden sich im letzten Jahr vor der Einschulung.

Jede Section hat ihr eigenes Schulprogramm, hier nachzulesen:

www.education.gouv.fr/cid33/la-presentation-des-programmes-a-l-ecolematernelle.Html

 

Was lernen die Kinder bei uns? Ihren Namen schreiben, aufzählen, geometrische Formen erkennen, räumliche und zeitliche Vorstellung, sie basteln in verschiedenen Dimensionen, entwickeln ihre motorischen Fähigkeiten durch sportliche Übungen, lernen den Umgang miteinander durch z. Bsp. Brettspiele usw. Und das immer ihrem Alter entsprechend. Vom ersten Tag an werden die Kinder mit der französischen Sprache in Kontakt kommen. Für einige von ihnen wird es befremdlich wirken, sie werden aber behutsam an die

Sprache herangeführt. Jeden Morgen findet ein Förderunterricht statt, sowohl für die deutschen Kinder, die Französisch lernen, als auch für die französischen Kinder, die Deutsch lernen sollen. Und im Gegensatz zu uns Erwachsenen geht dies bei den Kleinen unverschämterweise sehr schnell. Bald werden Sie staunen!

 

Wie soll man sich einen Tag in der Maternelle vorstellen? Nehmen wir doch ein Beispiel,die Petite/ Moyenne Section von Madame Henry und Madame Tulet:Die Kinder kommen zwischen 7:45 h uns 8:10 h im Klassenraum an. In dieser Zeit dürfen sie spielen, lesen, sie befinden sich in der Obhut ihrer Lehrerin. Es wird auch gern gekuschelt...

Ab 8:15 h fangen die Aktivitäten des Tages an: Mathe, Schreiben...Um 9:00 h beginnt der Förderunterricht, der in der jeweiligen Gruppe stattfindet. Zweisprachige Kinder bleiben in dieser Zeit bei ihrer Lehrerin. Danach gibt es einen gemeinsamen Imbiss um 9:30 h und um 10:00 h die erste Pause: ab in den Hof auf den Spielplatz! Um 10:30 h wird wieder gearbeitet, es wird gebastelt und gespielt oder etwas Neues gelernt. Um 12:00 h klingelt es zur 2. Pause und um 12:30 h liest die Lehrerin eine Geschichte vor, es wird danach gemeinsam gesungen, bevor die Kinder abgeholt werden oder in die Nachmittagsbetreuung gehen. Desweiteren bietet die Schule noch viele weitere Aktivitäten an: Sport, so oft es geht, die Bibliothek, Musik mit Stefan, Theater- und Zoobesuche, Geburtstage werden gefeiert...

 

Die Maternelle ist eine Schule. Das bedeutet auch, dass die Kinder Schulferien haben und zwar dieselben wie die Grundschule. Den Ferienkalender finden Sie auf unserer Website. Wir hoffen, wir konnten Ihnen weiterhelfen. Falls Sie doch noch Fragen haben, können Sie sich gern bei uns melden!